G-BA entscheidet über zusätzliche Früherkennungsuntersuchung U10 für Kinder
zwischen den bisherigen Kinder- und Jugenduntersuchungen U9 und J1 besteht eine große zeitliche Lücke
vor allem in dieser Phase können sich aber körperliche wie psychische Leiden manifestieren; eine neue Früherkennungsuntersuchung – die U10 – im Alter von neun bis zehn Jahren soll dies auffangen
Forschende erhoffen sich positive Effekte – etwa bei der Diagnose von Übergewicht und problematischem Medienkonsum sowie bei der Erhöhung der Impfquoten
Um mögliche Gesundheitsstörungen oder Auffälligkeiten in der Entwicklung früh zu erkennen, gibt es für Kinder die Untersuchungen U1 bis U9. Dokumentiert werden die Ergebnisse im gelben Kinderuntersuchungsheft. Nach der U9, die ungefähr bei fünf Jahren ansetzt, ist die nächste Früherkennungsuntersuchung derzeit die J1 im Alter von 13 bis 14 Jahren.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) entscheidet nun heute über die Einführung einer neuen U10 für Kinder im Alter von neun bis zehn Jahren, um die zeitliche Lücke zwischen der U9 und J1 zu schließen. Denn vor allem in dieser Zeitspanne manifestieren sich bei betroffenen Kindern zum Beispiel Übergewicht, psychische Leiden oder ein bedenklicher Medienkonsum. Der G-BA verspricht sich von der U10 auch eine Erhöhung der HPV-Impfquote. Sie liegt bei 15-jährigen Mädchen mit 55 und bei gleichaltrigen Jungen mit etwa 36 Prozent derzeit deutlich unter der Maßgabe der Weltgesundheitsorganisation von 90 Prozent bis 2030 [I] [II]. Eine Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) idealerweise vor dem ersten Geschlechtsverkehr wirkt nachweislich gegen bestimmte Krebsarten wie Gebärmutterhalskrebs. Neben der neuen U10 berät der G-BA auch darüber, die J1 künftig im gelben Heft zu dokumentieren. Bislang gibt es dafür einen separaten Nachweis.
Direktorin der Klinik für Kinderheilkunde I, Universitätsklinikum Essen, und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ)
Aktuelles Zeitfenster zwischen U9 und J1
„Diese Lücke sehen wir Kinder- und Jugendärzte als problematisch an. Sie umfasst mit der gesamten Grundschulzeit auch den Beginn der weiterführenden Schule. Dies ist genau die Phase, in der sich Übergewicht, Bewegungs- und Medienverhalten sowie psychische Auffälligkeiten erstmals manifestieren. Während die U1 bis U9 wahrscheinlich aufgrund der kürzeren Zeitabstände fast vollständig wahrgenommen werden, erreicht die J1 aktuell nicht einmal die Hälfte der Jugendlichen. Wir verlieren also ausgerechnet in dieser prägenden Phase den regelmäßigen kinder- und jugendärztlichen Kontakt. Vielen Eltern ist daher auch nicht klar, wie wichtig die J1 als spezialfachärztliche Untersuchung ist oder sie vergessen es einfach in einer Phase, in der akute Infekte eher eine untergeordnete Rolle spielen.“
Wirkung einer möglichen neuen U10
„Die U10 mit neun bis zehn Jahren träfe einen günstigen Zeitpunkt vor dem Pubertätswachstumsschub, da die Gewichtsentwicklung und auch auffällige Verhaltensmuster hier gegebenenfalls noch beeinflussbar sind. Hier käme der U10 mit der Erkennung von Auffälligkeiten und der konsequenten kinder- und jugendärztlichen Beratung und wenn nötig Intervention eine wichtige Rolle zu.“
„Bei der Prävention einer Adipositas hängt der Nutzen entscheidend davon ab, ob der Feststellung auch eine strukturierte Versorgungskette folgt – mit Beratung sowie Anbindung an Schulungs- und Bewegungsprogramme. In Bezug auf die psychische Gesundheit kann ein zusätzlicher ärztlicher Kontakt helfen, beginnende Auffälligkeiten wie Angst, Essstörungssymptome, ADHS-Verdacht und soziale Rückzugstendenzen früher zu erfassen. Gerade dem bekannten Kinder- und Jugendarzt schenken Patienten und Familien Vertrauen. Die strukturierte Beratung der Sorgeberechtigten zu Bildschirmzeiten und Mediennutzung in diesem Alter ist sinnvoll, da sich Nutzungsmuster hier erst verfestigen.“
„Beim HPV-Impfschutz sehe ich ebenfalls einen ganz klaren Zusatznutzen. Die Impfquote ist bisher viel zu niedrig. Laut Stiko-Empfehlung mit einer Impfung ab neun Jahren wäre die U10 ein aktuell fehlender Anlass zur Erinnerung.“
Teilnahme sozial benachteiligter Familien
„Schon jetzt nehmen sozial benachteiligte Familien an den späteren U-Untersuchungen unterproportional teil und dieser Abstand wächst mit dem Alter des Kindes. Durch den geringeren Zeitabstand mit Einführung der U10 sowie begleitenden einfachen Maßnahmen wie aktive Einladungssysteme per SMS oder App, Anbindung der Angebote an Kita/Schule und so weiter kann man das sicher verbessern. Gerade diese Familien würden am meisten profitieren, da dort die Gesundheitsrisiken statistisch auch häufiger vorkommen.“
Risiko von Fehleinschätzungen, unnötiger Etikettierung oder Stigmatisierung
„Bei der U10 erfolgt ja nicht nur eine systematische BMI-Erfassung und ein Verhaltensscreening mit der Gefahr einer Pathologisierung normaler Entwicklungsvarianten, sondern auch eine fachärztliche Untersuchung, Beurteilung und Beratung. Daher überwiegt der Nutzen der Einführung einer U10 deutlich, da sie in einem kritischen Zeitfenster für eventuelle erfolgversprechende Interventionen angesiedelt sein wird.“
Lückenschluss oder Doppelstruktur?
„Die Schuleingangsuntersuchung zum Beispiel wird ja öffentlich finanziert von den Gesundheitsämtern durchgeführt und hat die Feststellung der Schulfähigkeit zum Ziel. Die Gefahr einer Überschneidung ergibt sich eher zur U9 und nicht zur U10, die zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden würde. Und Schulgesundheitsfachkräfte gibt es bisher nur in einzelnen Bundesländern und/oder als Modellprojekte. Wichtig wäre bei der U9 und U10 eine Verzahnung der Informationen bestehender Angebote zum Kind zu schaffen, um den gegenseitigen Austausch zu gewährleisten. Die von einzelnen Kassen freiwillig angebotenen Leistungen sind uneinheitlich – das würde eine U10 beheben.“
Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden, und Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (Stiko)
Aktuelles Zeitfenster zwischen U9 und J1
„Die bislang chronologisch letzte der Vorsorgeuntersuchungen im Kindesalter findet als U9 vor dem fünften Geburtstag statt. Die nächste Vorsorge, also die Jugenduntersuchung J1, erfolgt im Alter von 13 bis 14 Jahren. Diese Lücke ist groß. Wir wissen, dass die Teilnahmeraten bei der J1 niedrig sind. Wenn man sich fragt, womit das zusammenhängen könnte, so ist es naheliegend, dass es – vielleicht nicht nur, aber auch – mit der Länge der Zeitspanne zwischen U9 und J1 zu tun haben könnte. Nach dem relativ engen Kontakt zwischen Familien beziehungsweise Kindern und dem Kinder- und Jugendarzt durch die vielen Vorsorgeuntersuchungen in den ersten fünf Lebensjahren, wird danach die Verbindung lockerer und unregelmäßiger.“
„Natürlich werden auch die Kinder älter und selbstständiger. Dies führt dazu, dass viele Themen von Gesundheit und Prävention weniger systematisch angesprochen werden als vorher. Und von diesen Themen gibt es zahlreiche. Und sie sind in den vergangenen Jahren – auch nach oder durch die Pandemie – mit Sicherheit nicht weniger und nicht weniger substanziell geworden. Insofern bin ich fest davon überzeugt, dass die Einführung einer zusätzlichen U10 für Kinder zwischen neun und zehn Jahren ein wichtiger und notwendiger Schritt wäre.“
Wirkung einer möglichen neuen U10
„Durch die Einführung einer neuen U10 würden die Probleme Adipositas, psychische Leiden, Medienkonsum oder fehlende Impfungen natürlich nicht verschwinden. Aber es wäre eine Möglichkeit, diese wichtigen Themen anzusprechen und möglicherweise gemeinsame Strategien zu entwickeln. Weiterhin wäre es eine gute Möglichkeit, gerade auf etwaige noch fehlende oder ausstehende Impfungen hinzuweisen, die ganz besonders wichtig für diese Altersgruppe sind, wie die Impfungen gegen Meningokokken oder HPV. Da gibt es viel zu tun, um die sehr unzufriedenstellenden Impfquoten zu steigern. Hierfür muss man jede Möglichkeit nutzen. Aber auch das Thema Medienkonsum könnte man adressieren. Die Expertenkommission ‚Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt‘ hat ja gerade ihre Empfehlungen veröffentlicht [1]. Und wir haben dort sehr klar darauf hingewiesen, dass das Thema Medienkonsum auch in die Vorsorgeuntersuchungen hineingehört.“
Teilnahme sozial benachteiligter Familien
„Ich bin fest davon überzeugt, dass das Schließen dieser langen Lücke zwischen U9 und J1 gerade für Familien mit niedrigem sozioökonomischem Status oder anderen Barrieren ein besonders wichtiger Schritt wäre oder werden könnte.“
Risiko von Fehleinschätzungen, unnötiger Etikettierung oder Stigmatisierung
„Das Risiko von Fehleinschätzungen ist ein wichtiger Punkt, den man bei allen Screeninguntersuchungen zwingend beachten muss. Im konkreten Fall der U10 hätte ich aber tatsächlich wenig Sorgen. BMI-Screening per se induziert ja zunächst nicht mehr und nicht weniger als das Feststellen des Status quo und im gegebenen Fall die Thematisierung eines Problems, sofern eines existiert. Das Ansprechen dieses Problems ist nicht das Risiko, sondern das Problem selbst. Was man am Ende daraus macht, muss dann individuell entschieden werden. Die Gefahr einer Stigmatisierung kann ich da nicht erkennen. Ähnlich sehe ich es auch für das Screening zu Verhaltensauffälligkeiten. Auch da geht es erst einmal darum festzustellen, ob ein Problem existiert. Und ob man der Familie Angebote machen sollte. Dadurch dass man ein Problem nicht benennt oder anspricht, verschwindet es ja nicht.“
Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Universitätsklinikum des Saarlandes
Aktuelles Zeitfenster zwischen U9 und J1
„Die Lücke ist aus meiner Sicht tatsächlich problematisch: Die U9 findet ja im Alter von etwa fünf Jahren statt, die J1 dann erst wieder zwischen 12 und 14 Jahren. Damit fehlt gerade im Grundschulalter eine regelhafte Untersuchung – in einer Lebensphase, in der sich andererseits wesentliche Weichen für körperliche Gesundheit, psychische Stabilität, Medienkonsum, schulische Teilhabe und Gesundheitsverhalten stellen. In diesen Jahren können beispielsweise Übergewicht, Bewegungsmangel, Schlafprobleme, familiäre Belastungen oder ein zunehmend dysregulierter Mediengebrauch sichtbar werden. Wir versäumen deshalb momentan schon eine niedrigschwellige und für alle Kinder vorgesehene Gelegenheit, Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und Familien zu beraten. Wichtig finde ich dabei, dass eine U10 natürlich nicht nur Defizite sucht, sondern auch Ressourcen, Entwicklung und Wohlbefinden des Kindes in den Blick nimmt und benennt. Aber gerade unter dem Aspekt, dass bisherige Untersuchungen eine signifikante Verschlechterung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in den vergangenen Jahren zeigen, ist ein verbessertes Screening hinsichtlich psychischer Auffälligkeiten und Verhaltensproblemen hochgradig notwendig und sinnvoll.“
Wirkung einer möglichen neuen U10
„Ich sehe zwar einerseits ein großes Potenzial, andererseits darf man natürlich eine einzelne Untersuchung auch nicht überschätzen. Bei Adipositas ist es zum Beispiel sehr wichtig, ungünstige Entwicklungsverläufe früh zu erkennen und Anlass für eine Beratung zu Bewegung, Ernährung und Schlaf zu geben – und vielleicht sogar zu alternativen Emotionsregulationsstrategien, wenn sich zeigt, dass Essen vorwiegend zur Selbsttröstung oder Selbstberuhigung eingesetzt wird. Eine solche Beratung kann sehr sinnvoll sein, wenn sie wertschätzend und alltagsnah bleibt. Auch bei familiären Belastungen kann sie ein wichtiges ‚Frühwarnfenster‘ öffnen, vorausgesetzt, auffällige Befunde führen anschließend zeitnah zu Beratung, Diagnostik oder Hilfen.“
„Letztlich sind Studien zum schädlichen Einfluss des dysregulierten Medienkonsum auf Konzentration, kognitive Entwicklung und die mentale Gesundheit mehrfach repliziert. Bei der U10 könnte zumindest erfasst werden, ob die Mediennutzung Schlaf, Bewegung, Lernen, familiäre Interaktion oder Freundschaften verdrängt und es zu Kontrollverlust, Konflikten, Cybermobbing oder Kontakt mit entwicklungsgefährdenden Inhalten kommt. Dazu gibt es mittlerweile sehr gute und valide Screening-Instrumente und Behandlungsmaterialien, auch aus unserer eigenen Abteilung. Und besonders günstig liegt der Zeitpunkt ja auch für die Überprüfung des Impfstatus. Die Stiko empfiehlt, die HPV-Impfung für Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren; die U10 könnte deshalb diese wirklich wichtige Impfung frühzeitig anbahnen.“
Teilnahme sozial benachteiligter Familien
„Allein durch das zusätzliche Angebot wird es nicht automatisch besser gelingen, die Teilnahme sozial benachteiligte Familien zu erhöhen. Das sehen wir an Daten des Robert-Koch-Instituts. Diese zeigen, dass Kinder aus Familien mit niedrigem Sozialstatus die Früherkennungsuntersuchungen seltener vollständig wahrnehmen. Eine freiwillige U10 kann soziale Ungleichheit deshalb schlimmstenfalls sogar reproduzieren, wenn vor allem ohnehin gesundheitsorientierte und gut informierte Familien teilnehmen. Damit die U10 dann auch tatsächlich die Kinder mit dem allergrößten Unterstützungsbedarf erreicht, bräuchte es unbedingt zum Beispiel ein aktives Einladungs- und Erinnerungssystem, mehrsprachige und leicht verständliche Informationen, wohnortnahe Angebote und dann eben im Zweifelsfall auch eine ganz enge Zusammenarbeit mit Schulen, Jugendhilfe und Schulgesundheitsdiensten. Außerdem muss es natürlich genügend kinderärztliche und kinderpsychiatrische/psychotherapeutische Kapazitäten geben. Früherkennung ohne erreichbare Hilfen erzeugt Diagnosen und Sorgen, verbessert aber noch nicht die Versorgung. Eine solche Lücke könnte dann eventuell ein zusätzliches Spannungsfeld erzeugen.“
Lückenschluss oder Doppelstruktur?
„Die Gefahr einer Doppelstruktur besteht, wenn zum Beispiel Aufgaben und Befunde nicht klar aufeinander abgestimmt werden. Die Schuleingangsuntersuchung zum Beispiel verfolgt einen ganz anderen Schwerpunkt und findet auch deutlich früher statt. Und Schulgesundheitsfachkräfte sind im besten Fall zwar kontinuierlich im Lebensumfeld Schule präsent, können aber wiederum keine umfassende kinderärztliche Untersuchung ersetzen. Die U10 darf daher existierende Strukturen nicht verdrängen, sondern sollte sie ergänzen und medizinisch bündeln. Und die schon heute von einzelnen Krankenkassen angebotenen Untersuchungen U10 oder U11 sprechen ja gar nicht gegen eine bundesweit einheitliche U10. Im Gegenteil: Eine Regelleistung könnte die bisher vom Versicherungsstatus abhängigen Unterschiede sogar reduzieren. Sehr wichtig sind aber ein verbindlicher Untersuchungsstandard, eine einheitliche Dokumentation und klare Überleitungswege zwischen Kinderarztpraxis, Schule, Jugendhilfe und gegebenenfalls Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie.“
Risiko von Fehleinschätzungen, unnötiger Etikettierung oder Stigmatisierung
„Das Risiko ist real. Es könnte Körperunzufriedenheit oder das Gefühl einer Pathologisierung oder Abwertung entstehen. Das muss bei der Ausgestaltung der U10 ausdrücklich berücksichtigt werden. Ein auffälliger Fragebogenwert – zum Beispiel zum Medienkonsum – ist ja auch erstmal überhaupt keine Diagnose und auch ein einzelner erhöhter BMI-Wert muss in den Gesamtkontext eingeordnet werden. Screening darf niemals vorschnell ein Etikett vergeben, höchstens ein Gespräch zu weiteren Möglichkeiten eröffnen. Besonders wichtig finde ich dabei eine nicht wertende Kommunikation. Also nicht ‚Du spielst zu viel am Handy‘ oder ‚Du bist zu dick‘, sondern eher mit offenen Fragen die Perspektive des Kindes einholen: ‚Wie geht es dir?‘ oder ‚Was könnte dir helfen?‘“
„Keine Interessenkonflikte.“
„Ich bin unter anderem Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) und Mitglied der ExpertInnenkommission ‚Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt‘ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ).“
„Interessenkonflikte habe ich keine jenseits meiner Mitgliedschaft im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) und dem Vorsitz im Bundesverband Childhood-Haus.“
Literaturstellen, die von den Expert:innen zitiert wurden
[1] Unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ (2026): Entwicklung stärken, Verantwortung übernehmen. Handlungsempfehlungen. Stand: Juni 2026.
Literaturstellen, die vom SMC zitiert wurden
[I] Robert-Koch-Institut (2025): VacMap – Dashboard zum Impfgeschehen in Deutschland. HPV-Impfungen.
[II] Weltgesundheitsorganisation (17.11.2020): Global strategy to accelerate the elimination of cervical cancer as a public health problem. Global strategy.
[III] Gemeinsamer Bundesausschuss (17.08.2023): G-BA prüft zusätzliche Früherkennungsuntersuchung für Kinder zwischen 9 und 10 Jahren. Pressemitteilung.
Prof. Dr. Ursula Felderhoff-Müser
Direktorin der Klinik für Kinderheilkunde I, Universitätsklinikum Essen, und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ)
Angaben zu möglichen Interessenkonflikten
„Keine Interessenkonflikte.“
Prof. Dr. Reinhard Berner
Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden, und Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (Stiko)
Angaben zu möglichen Interessenkonflikten
„Ich bin unter anderem Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) und Mitglied der ExpertInnenkommission ‚Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt‘ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ).“
Prof. Dr. Eva Möhler
Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Universitätsklinikum des Saarlandes
Angaben zu möglichen Interessenkonflikten
„Interessenkonflikte habe ich keine jenseits meiner Mitgliedschaft im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) und dem Vorsitz im Bundesverband Childhood-Haus.“