Künstliche Intelligenz: Bedrohung und Chance für das wissenschaftliche Publikationswesen?
Forschende, Universitäten und wissenschaftliche Journale stehen aktuell vor großen Herausforderungen: Durch die Globalisierung bekommen Institutionen neue Konkurrenz. Außerdem etabliert sich zunehmend „Publish or Perish“ als Standardmetrik für wissenschaftliche Reputation. Dieser Leitsatz bedeutet, das Ansehen in der Community hängt davon ab, wie viele Studien Forschende in Fachzeitschriften veröffentlichen. Künstliche Intelligenz (KI) verstärkt bestehende Herausforderungen und wirft neue Fragen auf. Gleichzeitig könnte sie aber auch dabei helfen, ein überfordert wirkendes System zu entlasten.
Am 5. und 6. Oktober befasst sich auch der internationale Verband der wissenschaftlichen, technischen und medizinischen Verlage (STM) in seiner jährlichen Konferenz in Frankfurt am Main mit diesen Herausforderungen. Es soll darum gehen, wie das Vertrauen in wissenschaftliche Erkenntnisse im Angesicht globaler Veränderungen gewahrt werden kann. Mitglieder des Verbandes sind große Verlage wie die American Association for the Advancement of Science (AAAS) und Springer Nature.
Auf unserem Youtube-Kanal können Sie das Video in der Sprecheransicht oder Galerieansicht anschauen.
Das Transkript können Sie hier als PDF herunterladen.
„Ich habe zu dem Thema keine Interessenkonflikte.“
„Keine Interessenkonflikte meinerseits.“
„EMBO benutzt und entwickelt KI-Technologie im Kontext des Publikationswesen. Ansonsten ist jedweder wahrgenommene Interessenkonflikt auf meine explizit angegebene Rolle beschränkt.“
Dr. Ilia Kuznetsov
Gastprofessor für Informatik, Technische Universität Graz, Österreich
Angaben zu möglichen Interessenkonflikten
„Ich habe zu dem Thema keine Interessenkonflikte.“
Prof. Dr. Martin Reinhart
Professor für Wissenschaftsforschung und Evaluationsforschung, und geschäftsführender Direktor des Robert K. Merton Zentrum für Wissenschaftsforschung, Humboldt-Universität zu Berlin
Angaben zu möglichen Interessenkonflikten
„Keine Interessenkonflikte meinerseits.“
Dr. Bernd Pulverer
Leiter wissenschaftliches Publishing, EMBO – European Molecular Biology Organization, und Chief Editor The EMBO Journal, Heidelberg
Angaben zu möglichen Interessenkonflikten
„EMBO benutzt und entwickelt KI-Technologie im Kontext des Publikationswesen. Ansonsten ist jedweder wahrgenommene Interessenkonflikt auf meine explizit angegebene Rolle beschränkt.“