Stand der Robotikforschung in Deutschland und Europa
Spätestens seit dem chinesischen Neujahrfest aus dem Februar dieses Jahres ist klar: Die Robotik hat sich in den vergangenen Jahren weit entwickelt. Chinesische Firmen demonstrierten für die Feierlichkeiten in einer Fernsehübertragung, zu was ihre Roboter bereits im Stande sind. Besondere Aufmerksamkeit bekam dabei eine choreografierte Kampfkunstvorführung [I].
Allerdings führten die Roboter dabei vorher festgelegte Abläufe aus. Das ist zwar technisch anspruchsvoll, aber nicht die eigentliche Hürde in der aktuellen Robotikforschung: Forschende und Entwickelnde arbeiten weltweit an autonomen Robotern – also Maschinen, die ihre Umgebung über Sensoren wahrnehmen, diese Daten verarbeiten und daraus selbstständig auf weitere Handlungsschritte schließen. Anwendung könnten solche Roboter etwa in der Pflege oder als Haushaltshilfe finden. Aber auch nicht-autonome Systeme werden weiterentwickelt: Etwa in der Chirurgie können sie Ärztinnen und Ärzten die Arbeit erleichtern. Das Augenmerk ruht gerade bei autonomen Systemen auf humanoiden, also menschenähnlichen, Robotern. Das liegt unter anderem daran, dass die moderne Welt auf die menschliche Physis ausgelegt ist. Die Idee: Ein Roboter, der sich bewegt und Informationen ähnlich wie ein Mensch verarbeitet, kann sich leichter in dieser Welt zurechtfinden.
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„Keine Konflikte.“
„Kein Interessenkonflikt.“
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Literaturstellen, die vom SMC zitiert wurden
[I] Chen L (2026): China's humanoid robots take centre stage for Lunar New Year showtime. Reuters. Stand: 18.02.2026.
Prof. Dr. Tamim Asfour
Professor für Humanoide Robotiksysteme, und Leiter des Lehrstuhls Hochperformante Humanoide Technologien (H²T), Institut für Anthropomatik und Robotik (IAR), Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Prof. Dr. Oliver Brock
Professor am Robotics and Biology Laboratory, Technische Universität Berlin
Information on possible conflicts of interest
„Keine Konflikte.“
Prof. Dr. Angela Schöllig
Alexander-von-Humboldt-Professorin für Robotik und künstliche Intelligenz, Technische Universität München (TUM)
Prof. Dr. Stefanie Speidel
Professorin für Translationale Chirurgische Onkologie, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT)
Information on possible conflicts of interest
„Kein Interessenkonflikt.“